
Nein, ich meine nicht die japanische Insel, sondern den Hokkaido-Kürbis. Bei Lidl habe ich einen gekauft und gestern habe ich ihn verarbeitet. Und zwar zu einer
Kürbissuppe
Die Zutaten und Zubereitung:
1 Hokkaido-Kürbis
1/2 Stg. Lauch
Anm. Tina: Die kann man eigentlich auch weglassen. Verfälscht nur die schöne Farbe des Kürbis. Dafür kann man lieber eine Zwiebel anbraten.
Den Kürbis halbieren, die Kerne entfernen und – geschält oder ungeschält – würfeln.
Anm. Tina: Ich habe gerade eben bei Wikipedia erst gelesen, dass man von diesem Kürbis die Schale – die ja im rohen Zustand sehr hart ist und sich beim schälen unglaublich wehrt – mitkochen kann. Beim Kochen wird sie, im Gegensatz zu anderen Kürbissorten, weich und man kann sie mitessen.
Den Lauch halbieren, in (halbe) Ringe schneiden und gründlich waschen.
Falls ihr eine Zwiebel benutzt, diese schälen und fein würfeln.


2 EL Öl
Darin das Lauch (oder die Zwiebeln) glasig dünsten, die Kürbiswürfel dazugeben und kurz mit andünsten.
Salz, Pfeffer, frisch gemahlene Muskatnuss, frisch geriebener Ingwer, eine Msp. gemahlenen Koriander, eine entkernte Chilischote (nach Geschmack)
Die Gewürze hinzugeben. Ich entkerne übrigens grundsätzlich keine Chilischoten. Beim Entkernen verlieren Chilies an Schärfe und auch die Kochzeit hat Einfluss auf die Schärfe. Je länger eine Chilie mitkocht, umso mehr Schärfe gibt sie ab. Wer das also nicht mag, gibt sie erst kurz vor Ende der Garzeit zur Suppe.
Die angedünsteten und gewürzten Zutaten mit
~ 1/2-1 Liter Gemüsebrühe
angießen. 30 Minuten köcheln lassen.
200 ml Sahne (Kalorienspartipp: Milch geht auch!)
zugießen und alles fein pürieren.
Zum Garnieren kann man noch Creme Fraiche und ein paar Kräuter (frischer Koriander passt gut) dazugeben.

Bitte beachtet den roten Ausrutscher meines Mannes auf dem Teller nicht. Er hat manchmal eine seltsame Art, sein Essen noch zusätzlich zu “verfeinern”. ![]()
Obwohl die Suppe nur mit Brühe angegossen wird, wird sie herrlich cremig und macht pappsatt!
Noch ein Tipp: Frischen Ingwer kann man gut einfrieren und dann aus dem Gefrierfach heraus mit einer Reibe fein reiben. Der Ingwer hält sich so auch länger, als wenn man ihn im Gemüsefach des Kühlschranks aufhebt.
Guten Appetit!













mmmmmmmmh ich liebe Kürbissuppe. Was denn das??? Das rote da mein ich. Neeee oder?
lg
Gucky
Das ist kein Ketchup, aber sowas ähnliches … *schüttel* Das ist die Tomatensauce aus einem Pizza-Kit.
*schüttel* – nee, also das hat in dieser köstlich aussehenden Suppe ganz sicher nichts verloren – er soll sich in die Ecke stellen und schämen.
Ansonsten hört sich das nach einem klasse Rezept an, welches ich unbedingt mal im Hinterkopf behalten muß.
By the way: Ich hole die Kernchen immer aus den Chilis raus, sonst streikt das Tochterkind
Ganz liebe Grüße von Kerstin
ich hab nie Kürbisssuppe gegessen, deine sieht aber so köstlich aus das ich überlege auch mal eine herzustellen
Hallo Tina, – also ich finde deine Rezepte die du in deinem Blog vorstellst immer total interessant. Habe noch nie Kürbissuppe gegessen, – aber dieses Rezept habe ich mir sofort abgeschrieben und werde es auf jeden Fall mal nachkochen. Irgendwie klingt das alles schon lecker und sieht auch lecker aus. Danke!
LG Hoeppie
ich liebe Kürbissuppe und der erste Muscat-Kürbis im Garten bekommt langsam seine herrliche Farbe und wird mit jedem Tag aromatischer.
Liebe Tina darf ich Dir ein Stöckchen zuwerfen? Würde mich freuen, bin Neubloggerin und habe mein erstes Stöckchen geworfen und Dich hoffentlich getroffen.
1.) Magst Du den Herbst und warum?
2.) Was machst Du lieber: kochen oder backen und was ist Dein Lieblingskuchen-/gericht?
3.) Was gefällt Dir besser Hörbücher oder liest Du lieber?
Ganz liebe Grüße
Christel